Bevor die Welt unterging

Rezensionen:

 

„Vielleicht hat Kirstin Breitenfellner so etwas wie einen Anti-Erziehungsroman geschrieben, seht her, was immer ihr unterrichtet und kauft, für später braucht ihr ganz was Anderes. Eine optimistische Ausrichtung, wenn man dem Leben einfach das Leben überlässt. Und auch der großen Geschichte ist es ja immer egal, wie das ausgeht, was die Historiker schreiben.“

(Helmut Schönauer, Tiroler Bildungsservice, 17.9.2017)

 

„Kirstin Breitenfellner gelangt in ihrem Roman (…) in das unbekannte rasende Herz der Epoche der Achtzigerjahre und thematisiert literarisch eindrücklich den großen Spannungsbogen der Wendezeit einer Jugend, die nach persönlicher Orientierung und Zukunft inmitten von schlagartiger Veränderung suche muss. (…) Die Welt muss wohl in jeder Jugend metaphorisch untergehen, um dann selbstbewusst mitgestaltet zu werden. Kirstin Breitenfellner hat darüber einen zeitübergreifend spannenden Roman geschrieben."

Walter Pobaschnig, Literaturoutdoors, November 2017)

 

„Es sind die menschengemachten Probleme der 1980er-Jahre, die sich auf geradezu frappierende Weise in unserer Gegenwart spiegeln, und mit ihnen die damalige Endzeitstimmung, die auch heute umgeht. (…) Kirstin Breitenfellner lässt gekonnt Politisches und Privates ineinander greifen, sie lotet die Bedingtheiten der damals jungen Generation aus, ohne ihren Figuren die persönliche Entscheidungsfreiheit zu versagen und damit auch die Kraft, die Leser mit unerwarteten Handlungswendungen zu überraschen. (…) ist ein kenntnisreiches Buch, verfasst in einer klaren und punktuell auch poetischen Sprache. Ein Buch, das uns als Leserinnen und Leser im Hinblick auf das gegenwärtige Jahrzehnt hoffen lässt und zugleiche vor jeder Art von Naivität zu warnen scheint."

(Erika Wimmer Mazohl, Die Furche 45/2017)

 

„In den 1980er-JAhren bekam es der junge Mensch an der Schwelle zum Erwachsenen vor allem mit mächtigen Ängsten zu tun: Waldsterben und Wettrüsten, die Gefahren von Atomkrieg und Atomkraft. Das Lebensgefühl dieser Generation hat Kirstin Breitenfellner in ihrem Roman ,Bevor die Welt unterging‘ großartig eingefangen.“

(Wolfgang Huber-Lang, APA, 13.10.2017)

 

„Back to the 80's!!! Kirstin Breitenfellners wunderbarer Roman (…) hat mich in meine Jugend zurückversetzt. In die Zeit der Pubertät, der ersten Pickel, der ,Willst du mit mir gehen‘-Zettel, der Unsicherheit und des sich von den Erwachsenen im Allgemeinen und den eigenen Eltern im Besonderen unverstanden Fühlen. Auch wenn die Autorin eine weibliche Protagonistin ins Zentrum ihres Romans stellt: das von ihr entworfene Porträt der 1980er Jahre ist universell gültig! (…) Es passiert nichts wirklich außergewöhnliches, aber Kirstin Breitenfellner trifft den Ton und die Atmosphäre jener Zeit so genau, dass ich beim Lesen wieder ein unverstandener Teenager wurde, voller Sturm und Drang, ohne zu wissen wohin mit mir. Für mich eine echte Entdeckung und ein ,Instant-Herzensbuch‘. Vielen Dank dafür!"

(Frank Menden, stories!, Herzensbücher, Oktober 2017)

 

„Am stärksten ist Judiths Stimme, wenn sie ungefiltert aus der Vergangenheit kommt. In ihr Tagebuch schreibt sie mit 15: „Im Schwimmen bin ich die einzige, die einen Bikini anhat. Lutz guckt mich immer so an.“ Einmal geht es über drei Seiten darum, wie ein Nachmittag damals verbummelt werden konnte: Man will jemanden besuchen, der ist nicht zu Hause, man schnorrt sich Münzen für die Telefonzelle, doch der Apparat funktioniert nicht – am Ende geht man unverrichteter Dinge nach Hause. Die Leichtigkeit dieser Passagen verhindert, dass dieser kluge, in einer klaren Sprache geschriebene Roman zu schwer wird.“

(Sebastian Fasthuber, Falter 42/2017)

 

„Autorin Breitenfellner zeichnet ein teils melancholisches, doch stets unterhaltsames Bild einer westdeutschen Jugend in der Vorwendezeit, das alle, die die diese Zeit ebenfalls erlebt haben, nostalgisch stimmen wird."

(Beate Schräder, Westfälische Nachrichten, 2.10.2017)

 

„Der Roman nimmt uns mit auf diese Suche: Von den persönlichen Niederschlägen hin zu den weltweiten Krisen. Das alles unterlegt mit dem Soundtrack der Achtziger. Mit Bevor die Welt unterging gelingt es Breitenfellner die Gedanken einer Heranwachsenden einzufangen, in eine leichtfüßige Sprache zu verpacken und in das große Ganze der Welt einzufügen."

(Erkan Osmanovic, Literaturhaus.at)

 

„Atmosphärisch dicht und präzise in der Sprache entwirft Breitenfellner das Bild einer ganzen Generation und erzählt zudem ein wichtiges Stück Zeitgeschehen.«
(Karoline Thaler, Zeit im Bild, 13.9., 9 Uhr, ORF 2)

 

„Der Roman liest sich einfach und es macht irgendwie Spaß, die eigene Kindheit und Jugend anhand des Buches erneut zu erleben. An einigen Stellen hat der Text zu viele Phrasen, aber er schafft einen aktuellen Bogen in die Gegenwart. Wir und die heutige Jugend haben wohl immer noch die gleichen Themen und Probleme. Der Klimawandel, der Reaktorunfall in Fukushima und der aufkommende beängstigende Rechtspopulismus zeigen, dass wir Menschen wenig bereit sind zu lernen …“

(Hauke Harder, www.leseschatz.com)

 

Das Kind im Kopf, Uschi Sorz, Wiener Zeitung, 18.6.2017

 

Die Überwindung des Möglichen. Roman

Leseprobe Deutsch
Vorabdruck_Kirstin Breitenfellner_Die Ü[...]
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„Breitenfellner ist eine genaue Beobachterin. Ob das die vielfältigen emotionalen Stresssituationen zwischen Mutter und Kleinkind oder das allmähliche Sich- einander-Annähern zwischen Mann und Frau ist, immer gelingt es ihr, hinter die Fassade zu blicken und scharfsinnig und schonungslos Lebenslügen und Konventionen aufzudecken.

Manchmal sind es genuine kleine Essays, die in die Romanhandlung eingeschoben sind. (…) Der Schluss wartet sogar mit einer veritablen erzählerischen Pointe auf. Fast könnte man mit Walter Benjamin sagen, dass die Autorin eigentlich zu klug für eine Romanautorin ist, aber nein: Wir brauchen kluge, wortgewandte Romanautorinnen!“

(Nicole Streitler-Kastberger, Der Standard, 20.7.2013)

 

„Sprachlich wohlsortiert, ohne gesucht zu sein, zeichnet sie klarsichtig und scharfsinnig Bilder einer heutigen Generation überlegt handelnder Frauen und deren Konzeptionen von Leben. Stets nachfragend und damit mehr Anstöße zum Denken als Antworten bietend, ist das Buch auch bei mehrmaliger Lektüre jeweils aufs Neue ein Gewinn, da es sich keineswegs in der Auflösung seiner narrativen Konstruktion erschöpft.“

(Ulrike Matzer, Literaturhaus, 27.2.2013)

 

„Kirstin Breitenfellner: Dieser Name gehört nicht zu den prominenten Autorennamen der österreichischen Gegenwartsliteratur. Schade, denn schon mit ihren ersten beiden Romanen „Der Liebhaberreflex“ und „Falsche Fragen“ lieferte die gebürtige Wienerin (geboren 1966) einen beachtenswerten Beitrag zum Gender-Diskurs. Jenseits aller feministischen und antifeministischen Ideologien nimmt Breitenfellner Alltagserfahrungen ihrer Frauengeneration ernst, verschont uns mit blindwütiger Anklage, spart Verunsicherungen und Ungereimtheiten nicht aus.“

(Christian Schacherreiter, OÖ Nachrichten, 22.1.2013)



„Die Überwindung des Möglichen ist ein Vexierspiel von Lebensentwürfen zwischen Fremd- und Selbstbestimmung, Fatalismus und Optimismus. (…) zwei sehr unterschiedliche junge Männer, die im Antiquitätenladen als Kunden auftauchen und Beziehungen zu Paula knüpfen, verhindern, dass Die Überwindung des Möglichen als "Frauenroman" abgetan werden kann. Männer haben vielleicht andere Antworten, stellen sich aber dieselben Fragen. Schon in ihrem Roman Falsche Fragen (2006) hatte sich die Autorin (…) mit den sich auseinanderentwickelnden Lebensgeschichten zweier Freundinnen (…) beschäftigt. In ihrem neuen Buch spinnt sie ihre damals gestellten Fragen weiter, verfeinert sie und führt sie auf überraschende Weise zusammen.“

(APA – Austria Presse Agentur, 4.1.2013, relevant.at)

 

„Kirstin Breitenfellner beschreibt die weiblichen Lebensentwürfe, die Hoffnungen und Enttäuschungen sprachlich gewandt und mit großer Empathie. Sie zeigt die Frauen überzeugend in Entscheidungssituationen, aber auch in stillen, unspektakulären Momenten.

Zwei Lebensströme, die aufeinander zulaufen - oder voneinander wegdriften? Lange bleiben die Leserinnen im Unklaren, was die beiden Hauptfiguren miteinander zu tun haben. Wie sich herausstellt, eine ganze Menge. Doch das sei hier nicht verraten, zumal es zur ausgeklügelten Dramaturgie des Buches gehört. Und es sich lohnt, selber dahinter zu kommen.“

(Irene Prugger, Wiener Zeitung)

 

„Die psychologisch feinziselierte Textarchitektur erweist sich als ein Sammelbecken von Wendepunkten. (...) Dass Breitenfellner ihre offensichtliche Poetik der Überwindung nicht in eine triviale Utopieformel packt, verleiht ihrem Werk eine glaubwürdige Linienführung. Mehr noch: Es überzeugt durch Substanz und Lebensklugheit.“

(Björn Hayer, Am Erker 64/2012)

 

„Ein guter Roman, unaufgeregt und intelligent; metaphorische Gedanken bedeuten großen Lesegenuss. (...) Kein typischer Frauenroman, dessen Cover leider nicht sehransprechend ist. Trotzdem: kaufen!“

(Christin Moll, Lektoratsdienste des ekz 2012/52)

 

 

Falsche Fragen. Roman

„... tapfer, klug und anmutig ...“

(Falter/Buchmessenbeilage, Christina Dany)

 

„... ein unaufdringlich kluger Roman ...“ (Die Presse)

 

„Vielmehr macht Kirstin Breitenfellner das Zeitthema plausibel und verschafft uns gleichzeitig das ästhetische Vergnügen eines gut erzählten Romans.“ (OÖ Nachrichten, Christian Schacherreiter)

 

„Kirstin Breitenfellner ist gelungen, was nicht vielen gelingt, nämlich mit dem zweiten Roman genauso zu überzeugen wie mit dem ersten“ (Progress)

 

„präzise Studie einer Gehirnwäsche“ (Profil)

 

„Kirstin Breitenfellner stellt sich mit ihrem Roman der Frage: Gibt man seine Freiheit auf, wenn man sich den strengen Strukturen eines rigorosen Glaubens unterwirft? Oder ist man eher unfrei, wenn man sich den strengen Strukturen der Gesellschaft unterwirft - Schönheitsideale, Erfolgszwang, die Frau als moderne, selbstbewusste und selbstbestimmte Person? Welche Lebensweise macht wirklich frei? Gibt es überhaupt die eine Lösung? (…)

Ein sehr gelungenes Buch, das mich auch über vergangene Freundschaften nachdenken lässt und das ich gerne weiterempfehle.“

 

R. Essrich auf amazon

 

 

das ohr klingt nicht nur vom horchen. Gedichte

Ausgezeichnet mit der Buchprämie des Bundeskanzleramts 2005 

 

Online-Rezensionen:

Tiroler Bildungsservice

Buchkritik

Literaturhaus

 

„... sich bei Breitenfellner ein frisches Gefühl für Sprache mit einer situativen und emotionalen Reflexivität paart, die man so selten findet in der deutschsprachigen Gegenwartslyrik von Frauen. ... Das ist zweifellos gute Lyrik, die sich vom Sprachklang und von der Vorstellungskraft einzelner prägnanter Worte leiten lässt und dabei auch den nahe liegenden Neologismus nicht scheut. www.literaturhaus.at, Nicole Streitler "... in Kirstin Breitfellners Gedichten stecken alle nur denkbaren Klänge der Poesie." Helmuth Schönauer "Die Autorin, nein Dichterin zeigt einen leichtfüßigen Umgang mit der Sprache, sie ist ihr eigen.“

www.buchkritik.at, Rudolf Kraus

 

 

Der Liebhaberreflex. Roman

Ausgezeichnet mit einer Autorenprämie des Bundeskanzleramtes im Bereich Belletristik 2004.

 

Online-Rezensionen:

Standard

Falter

Literaturkritik.de

 

„Kirstin Breitenfellner stellt in ihrem Roman überaus belästigende Fragen, jenseits aller Mythen und Ideologien von Mann und Frau. Ein wichtiger Beitrag zur Gender-Diskussion!“

(ORF-Bestenliste Juni 2006, Christian Schacherreiter/OÖN)

 

„Breitenfellner hat ... von allen hier besprochenen Büchern die schlüssigste Form gefunden. Ihr Roman ist erzählte Reflexion, ein Gebäude aus Thesen, an dem ständig herumgewerkt wird.“

(Falter, Verena Mayer)

 

„Man sieht: Agnes ist weder verbittert noch ungerecht. Analysen sind ihre Art der Machtausübung und ihre Stärke. Gerade weil sie auch sich selbst analysiert, den Wunsch, etwas Besonderes zu sein, und die Erkenntnis der unentrinnbaren Gewöhnlichkeit ... In die Charakteristik der Figuren fließt viel aphoristisch zugefeiltes Räsonnement ein, Philosophisches ebenso wie die Erörterung von Frauenproblemen, von der Plage des Alterns bis zur Lust des Einkaufens - und zur Tücke der Umkleidekabinen: 'Das Kabinenlicht ist die Rache der Händler. Sie wissen, dass der Kunde in jedem Fall kauft, wenn er einmal bis hierher gelangt ist und das Teil passt.' Geschichten und Themen scheinen kunterbunt gemischt. Abgesehen von einem kleinen Amerika-Reisebericht werden Zeitungslektüren referiert, stehen Rundmailbonmots und allerlei Lebensweisheiten auf dem Prüfstein: Breitenfellners Erstling lässt sich auch als das ernste Pendant zu Thomas Glavinic' 'Wie man leben soll' lesen. Die disparate Form des Romans wäre als Mangel auslegbar, entspräche sie nicht genau dem Blick der Protagonistin auf die Welt.“

(Der Standard, Daniela Strigl)

 

„... gut beobachteten und formulierten Roman ...“

(Die Presse, Duglore Pizzini)

 

„Die großen Stärken des Romans finden sich ... in geistreichen, sprachlich treffsicheren Beobachtungen und den Beschreibungen einer Generation, in der die Freiheit, aus dem Leben zu machen, was man will, zur größten Hürde wird." Salzburger Nachrichten, Clemens Panagl "Der Autorin gelingt das Kunststück, unterhaltsam zu erzäheln, ohne an der Oberfläche zu bleiben, und nachzudenken, ohne auf Witz und Esprit zu verzichten.“

(OÖ Rundschau)

 

„... liegen die Stärken dieses intelligenten Frauenromans vielmehr in den soliden Betrachtungen von Welt und Gesellschaft.“

(www.literaturkritik.de, Ute Eisinger)

 

„Kirstin Breitenfellner hat einen tollen Roman über die subtilen Gefühle geschrieben, die erst griffig werden, wenn sie selbst ironisch wegkippen.“

(Buchkultur, Helmuth Schönauer)

 

„Mit chronistischer Beharrlichkeit und stilistischer Präzision geht die Autorin den Verwicklungen im Leben der Lebensabschnittsgefährten nach ...“

(Wiener Zeitung, Walter Klier)

 

„... außergewöhnliche Literatur ... Eine Art Sittenbild des frühen 21. Jahrhunderts aus Sicht der Frauen.“

www.kunstundbuecher.at

 

„Kirstin Breitenfellner legt mit 'Der Liebhaberreflex' ihren beachtlichen Debütroman vor. ... 'Der Liebhaberreflex' ist ein geistreiches, witziges Stück Prosa, das zu unterhalten vermag, ohne auf Tiefgang zu verzichten.“

(Tiroler Tageszeitung)

 

„Breitenfellner schreibt unterhaltend und bleibt trotzdem immer tiefgründig. Sie verbindet hohe Philosophie mit der Binsenweisheit aus Aphorismen unbekannter Herkunft und bietet eine Reihe an scharfsinnigen Beobachtungen der heutigen Gesellschaft und der Mechanismen, die in den Köpfen der Einzelnen ablaufen. ... eine Beziehungsanalyse mit Witz und Verstand.“

(kulturelemente, Greta Lun)

 

„Eindrucksvoll sind die Schilderungen Agnes': bis ins kleinste Detail gibt sie alle Höhen und Tiefen der Beziehung, ihre Gefühle und Gedanken, die direkt aus dem Herzen stammen, wieder.“

www.webcritics.de, Ursula Silvester)

Aktuelles:

Soeben erschienen:

Bevor die Welt unterging. Roman

 

Lesetermine:

11.11., 15.30 Uhr, BUCH WIEN

30.11., 19 Uhr, Alte Schmiede, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien

 

Gedichte live:

26.11., 19 Uhr

dielesebühne

Little Stage,

Rampersdorfferg. 66

1050 Wien

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